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Aufruf: Kein Soldat mehr!
Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus
Afghanistan!
sind keine
Entwicklungshelfer in Uniform. Die Bundeswehr tötet am Hindukusch. Deutsche Soldatinnen und Soldaten werden
dort getötet. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle. Heute sind über 100.000
ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Die Menschen in
Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Das nährt den
bewaffneten Widerstand. Jetzt sollen noch 40.000
weitere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Krieg führen. Davon 850 aus
Deutschland. Möglicherweise auch Soldatinnen und Soldaten der
Deutsch-Französischen Brigade. Die Bundesregierung will im Bundestag
beantragen: Truppenaufstockung für Afghanistan. Mit der Mehrheit der
Bevölkerung sagen wir dazu Nein. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten auf:
Stimmen Sie mit Nein! Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie
diese ab! Nur dann hat der Frieden eine Chance, können die humanitären
Hilfsorganisationen ungefährdet arbeiten. Der Friedensrat
Markgräflerland ruft die Bürgerinnen
und Bürger der Regio auf: Protestieren Sie am 20. Februar gemeinsam mit uns
gegen den Krieg. Machen Sie den Abgeordneten klar: Gegen unseren Willen
schickt die Bundesregierung weitere Truppen an den Hindukusch. Gegen unseren
Willen werden weitere Milliarden für den Krieg ausgegeben. Gegen unseren
Willen werden neue Waffen eingesetzt. Afghanistan braucht zivilen Aufbau, der
verstärkt werden muss. Afghanistan braucht kein Geld für den Krieg. Deutschland
steht erneut vor der Entscheidung. Mehr Soldatinnen und Soldaten und mehr
Waffen, damit mehr Tote und mehr Verletzte. Oder: Waffenstillstand,
Truppenabzug und zivile Hilfe. Dafür demonstrieren wir und rufen zur
Teilnahme an der Mahnwache am 20. Februar von 10.00 – 12.00 Uhr auf dem
Marktplatz in Müllheim auf. Keine Erhöhung der Truppen -
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