Gegen Krieg und Gewalt Ostermarsch 2010 Montag, den 5. April 14. 00 Uhr in Müllheim vor der Robert-Schuhmannkaserne
Bündnis 90 / Die
Grünen, OV Müllheim-Neuenburg und Umgebung unterstützen den Ostermarsch des
Friedensrates in Müllheim und rufen zur Teilnahme auf. Gegen Gewalt, Krieg und Zerstörung Seit 50 Jahren setzen Ostermärsche
Zeichen: gegen Gewalt, Krieg und
Zerstörung, gegen Feindbilder und Hass, gegen Hunger und Not, gegen unsägliches Leid und
Verzweiflung, gegen Tod und Verderben, gegen den atomaren Wahnsinn gegen Massenvernichtungswaffen, gegen
die todbringende Maschinerie des Krieges. Seit 50 Jahren setzen sich Menschen bei den Ostermärschen ein für
Frieden, Toleranz, Völkerverständigung und für eine Politik des Friedens. Doch immer neue Kriege erschüttern
die Welt. Immer neue Gründe müssen dafür herhalten, dass Kriege geführt werden
können. Immer neue Feinbilder und Bedrohungsszenarien werden ersonnen um
Kriege zu legitimieren und immer neue Waffen werden erfunden, zum
massenhaften Töten. Es gibt keine Legitimation für
Krieg. Krieg ist eine Katastrophe für alle Beteiligten Krieg löst keine
Konflikte Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit und an der Natur. Deshalb erklären wir: Wir wollen nicht, dass unsere
Schwestern und Brüder, Kinder und Enkelkinder zu Kämpfern ausgebildet werden. Wir wollen nicht, dass junge
Menschen irgendwo auf der Welt in Kriege geschickt werden, um dort Konflikte zu entscheiden, wo zuvor die Politik
versagt hat. Wir wollen nicht, dass Menschen
(Soldaten und Zivilsten) bei Kriegshandlungen getötet oder verstümmelt werden
und Traumatisierung erleiden. Wir wollen nicht, dass Feinbilder
geschaffen werden durch die Politik
und die Medien und sich festsetzen in den Köpfen der Menschen. Wir wollen nicht, dass Konflikte
aus taktischen Gründen oder wirtschaftlichen Interessen provoziert und
geschürt werden. Wir wollen nicht, dass Krieg als
Mittel der Politik gesehen wird. Wir wollen nicht, dass deutsche
Soldaten in anderen Ländern die westliche Vorstellung von Demokratie,
Freiheit und Menschenrechten mit
Waffengewalt durchsetzen sollen. Ulrike
Liebisch, Im Rotläuble 1, 79410 Badenweiler, 07632-828487, Mail: ulliseh@arcor.de |